Die Zeit der Revolutionen ist vorbei

Die Zeit der Herzensreinung hat begonnen

Soziokultur beginnt mit dem Finden der persönlichen Talente.

So ist der Blick nach innen der erste und auch der wesentliche.

Das Schreien nach außen ist kein Mittel mehr für Veränderung.
Das Auftreten gegen Organisationen oder Einzelmenschen, gegen Firmen, Parteien oder Andersdenkende nur vereinzelt Thema.
Selbst das Absetzen von bösen Regierenden ist kaum zielführend und öffnet kein Tor in eine bessere Welt.

Es ist dieser Blick nach innen,  der uns den Weg zeigt und deutlich vor Augen führt, dass es nicht die Anderen sind, die wir verändern müssen.
Das Finden der eigenen, individuellen Aufgabe kann unser Glück bedeuten.

Somit ist die Botschaft hier das Reinigen des eigenen Herzen und die damit verbundene persönliche Weiterentwicklung.

Es gibt in diesem Sinne also nur noch diese einzige, diese kleine,
diese unumgänglich notwendige, winzige politische Forderung:
die Forderung nach Einführung eines Grundeinkommens. Um wirklich den Kampf um Geld beenden zu können und endlich Zeit zu haben für das Wesentliche im Leben.
Fortsetzung folgt.

Hier noch ein freundlicher Vortrag zum Thema Herzensreinigung von Thomas Campbell mit dem schönen Titel
‚Wie kann man am besten die Welt verbessern?‘

Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Sozial (von lateinisch socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

SozioKultur, die Verbindung von sozial und Kultur,
ist die Grundlage dieses Blogs.

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3 Kommentare zu “Die Zeit der Revolutionen ist vorbei

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  3. Lieber Freund Günther,

    den Satz „Die Zeit der Revolutionen ist vorbei“ zum Manifest zu erheben, kann und will ich in dieser Form nicht so einfach zustimmen. Daran hindert mich schon die Entstehung des Begriffs, dessen Wortwurzel im spätlateinischen ‚revolutio‘ zu finden ist, was „das Zurückwälzen, die Umdrehung“ bedeutet. Und dass gerade daran größte Not herrscht, nämlich umzudrehen was unter den Menschen Unglückseliges entstanden ist, das ist wohl kaum zu bestreiten.

    Recht gebe ich aber all den Meinungen, die jene Form der Revolution als unbrauchbar beschreiben, an deren Ende lediglich ein Machtwechsel, von einem Übel zum anderen entsteht. Das darf sich die Menschheit in Zukunft wohl getrost ersparen.

    Einer anderen Form der Revolution allerdings, einer Wende zum Guten, an deren Ende das Feld der Auseinandersetzung weder blutbefleckt, noch mit Verletzten und Toten gepflastert und auch nicht mit den Wächtern der neuen Macht besetzt zurückbleibt, würde ich sehr wohl erfreut entgegensehen. Schon die Vorstellung an einer solchen selbst teilzunehmen macht meinem Herzen Freude.

    Was die Reinigung der Herzen anlangt, die angeblich begonnen hat, so glaube ich, dass sie bereits vorbei ist.
    Welcher Umstand sonst sollte dazu geführt haben, dass die Unzahl an vielfach Gedemütigten, die ewig ungerecht Behandelten und die Ausgebeuteten, all jene, die es ihnen angetan haben und immer noch tun, bislang noch immer nicht mit einer der gewalttätigen Revolutionsformen entmachtet haben?
    Es kann wohl auch nur Herzensreinigung gewesen sein, die sie davon abgehalten hat, jenen ins Gesicht zu schlagen, die sie für die friedvolle Duldung ihrer Not sogar noch als Schwächlinge und Verlierer beschimpfen.

    Ich gebe allerdings zu, dass die Menschen das vielleicht selbst noch gar nicht bewusst erleben. Und vielleicht wäre es an der Zeit, sie darauf aufmerksam zu machen? Wahrscheinlich, denn das Bewusst-Sein, dass es bereits so ist, würde viel in und an ihnen verändern; allein durch die Revolution, die dann in ihren Herzen stattfinden würde.

    In diesem Sinne möchte ich mich verabschieden und Dich ein weiteres Mal daran erinnern, dass Dir meine höchste Achtung für Dein Tun stets gewiss ist.

    Dein Freund Robert

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