Das Grundeinkommen, die Befreiung aller Kreativen

Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist schon seit Jahren Thema in vielerlei Gesprächsrunden und Gruppen.
(zum Beispiel: Projekt Zukunft, Themen der Zeit, Generation Grundeinkommen, Netzwerk Grundeinkommen, Freiheit statt Vollbeschäftigung)
Nationale und internationale Kongresse werden abgehalten und diverse Berechnungen beweisen mögliche Finanzierungsvarianten.
(einige Berechnungsmodelle: Juliet Rhys-Williams, Milton Friedman, Ulmer Modell, Götz Werner,  Solidarisches Bürgergeld von Thomas Straubhaar)
Menschen aller Gesellschaftsschichten können sich schon begeistern für eine Grundsicherung, die das Leben jedes Einzelnen unabhängig und selbstbestimmt machen könnte.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist in vieler Munde und Herzen, so kann man sagen.

Einzig große Wirtschaftmächte und deren Vertreter und die schwer zu informierende Mehrheit lehnen diese Möglichkeit vehement ab.
Erstere im Wissen um die reale Aufweichung oder gar den Verlust ihrer Macht, welche wirklich erheblich und auch wahrscheinlich sein könnten. Die Befreiung von der realen Zwangsarbeit könnte ja wirklich revolutionäre Folgen für die jetzt Reichen und Besitzenden nach sich ziehen.
Die reflexartige Abwehr dieser Idee von der zweiten ablehnenden Gruppe, der großen Mehrheit der Mitmenschen ist dagegen sehr unlogisch, ja gänzlich unverständlich. Sie hat sicher unterschiedliche, rationale und irrationale Gründe, die in ihrer Gesamtheit nicht wirklich nachvollziehbar sind, aber genau sie sind es – die absoluten Mehrheiten – die ein bedingungsloses Grundeinkommen in Demokratien verhindern. Hier liegt das große, ungelöste Problem, der Kern auch vieler anderer Schwierigkeiten: Wie können wichtige, manchmal unbedingt notwendige Veränderungen und Entwicklungen umgesetzt werden, wenn die Mehrheit sie nicht will? Dies scheint das Drama unserer schönen neuen Zeit zu sein: Wir sehen dringende Probleme, die schon lange einer Veränderung, einer Lösung bedürfen, man auch Möglichkeiten dazu hätte, die Mehrheit dies aber nicht will.
Das große Paradoxon!

Wie kann es also mit dieser ausserordentlich wichtigen Thematik weitergehen? Wie können Massen Freude finden an einer finanziellen Grundsicherung für alle, die auch andere Krisenherde wie Konkurrenzdruck, Zeitnot, Umweltvernichtung, Erderwärmung und Lieblosigkeit entschärfen könnte?
Die Realität ist, die überwiegende Mehrheit der Menschen will keine Befreiung, keine Selbstbestimmung und keine Selbstverantwortung. Und diese Realität ist schrecklich für alle Kreativen (kreativ [lat.] = schöpferisch, Ideen habend und diese gestalterisch verwirklichend). Sie befinden sich in der Gefangenschaft der Ideenlosen. Die Freidenker, die Entwicklungshungrigen sind in der Geiselhaft der starrdenkenden Festhalter an Zwangsystemen.
Wie ist dem beizukommen?
Wie ist eine erlösende Welle entfachbar?
Wie kann ein ‚BITTE-SCHLAFT-NICHT-AUFRUF‘ für alle aussehen?
Wie ist er verwirklich- und praktisch umsetzbar?
Das sind die Fragen an alle aktiven und geistreichen Denker, an alle Veränderungswilligen, aktuelle Nichtwähler oder momentan Sprachlosen. Ich habe bis jetzt keine Antworten gefunden und/oder erhalten.
So habe ich vor einiger Zeit die Soziokultur als Brücke zu einem bedingungslosen Grundeinkommen vorgeschlagen.
Die Beifallsstürme waren gering.
Es liegt mir aber sehr daran, trotzdem weiterzugehen,
neue Wege für neue, soziale Kultur zu finden.
Zusammenarbeit ist dabei das Schlüsselwort.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen die Basis.

Zur Erklärung:
Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Sozial (von lateinisch socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

Soziokultur, die Verbindung von sozial und Kultur, ist die Grundlage dieses Blogs
und deshalb steht hier die Befreiung der Kreativen, der Schöpferischen im Titel und im Zentrum.
Selbstverständlich ist mir, auch als eine Stimme von  – die schwachen –  bewusst,
dass ein Grundeinkommen in erster Linie eine Befreiung aus Unterdrückung und Armut bedeutet.
(Günther Floner, Juli 2014)

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‚Und wer macht denn dann die Drecksarbeit?‘

Das wichtigste Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen
ist die Frage: ‚Wer macht denn dann die Drecksarbeit?‘.

Das schönste Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen
ist übrigens die Aussage ‚Da würden dann alle nur noch faul herumliegen!‘
Ja, unsere Kinder würden sich freuen, wenn wir  Zeit zum Spielen  hätten und die ausgebeutete Schöpfung würde dankbar aufatmen.
Und eines ist sicher: wir würden nicht liegen, wir stehen sicher auf.

Mein Engagement für eine Abkehr von der derzeitigen Alleinregierung der Erwerbsarbeit durch die Auszahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens und einer damit verbundenen Abwendung von Not und Armut in einer mit Überfluss behafteten Zeit,  hat sehr oft heftigen Gegenwind und Missgunst aufgewirbelt oder zumindest Desinteresse und Gleichgültigkeit hervorgebracht.
Tatsache also ist: Die Menschen wollen kein bedingungsloses Grundeinkommen. Viele jedenfalls, wahrscheinlich die meisten.
Das hat mich überzeugt. Es ist daher das ‚bedingungsvolle‘ Grundeinkommen, das ‚Ich-will-tun‘ Grundeinkommen, das ‚Ich-will-tun-aber-wie-es-mir-entspricht‘ Grundeinkommen, dass ich mit jenen, die das auch wollen, aktiv anregen will und werde.

Aber das mit der Drecksarbeit?
Das geht mir trotzdem nicht aus dem Kopf.
Es gibt sie also wirklich.
Und manche, oder viele(?) müssen sie verrichten. Täglich?
Und dann ist sie auch noch schlecht bezahlt?
Und, man wagt es kaum auszusprechen, gar erniedrigend oder gesundheitsschädlich?

Wer sind sie, die das jetzt tun, sind das zwangsverpflichtete Untermenschen?
Sind das gelbe, braune oder weiße Sklaven?
Und wer schafft das an?
Wer will, dass andere Drecksarbeit verrichten, während sie selbst schön reden und gut essen?
Sind das Banditen, Verbrecher, Skrupellose? Sind das herzlose Einzelne oder sind das Verbände, Banden, Syndikate?
Sind das Illegale oder sind das Erfolgreiche, Angesehene, Machtvolle?

Eine Antwort zu erzwingen wäre ein wahres Wagnis und ich dachte schon die Zeit des Sklavenmarktes wäre vorüber.
Oder hat man dieses schlimme Wort nur umbenannt in AMS-Kundencenter oder in Hartz 4-Antragsstellung?

Die Frage ‚Wer macht dann die Drecksarbeit?‘ eröffnet also das fatale Drama
von allgemein respektierter, ja gewünschter Zwangsarbeit.
‚Wenn der Zwang also vorbei ist, ja dann machen sie die Drecksarbeit nicht mehr‘, so spricht nur ein durch und durch Gnadenloser.
Sind soviele Unterdrücker und Ausbeuter hier unter uns oder leiden große Gruppen an Neid und Angst?
Der Widerspruch dagegen hält sich jedenfalls in Grenzen, heute, draußen, bei vielen Mitmenschen.
Das ist ein fragwürdiges Szenario.
Auf jeden Fall aber ist eines sicher: Gäbe es ein Grundeinkommen, dann müssen viele ihre Drecksarbeit selbst erledigen.
Oder sie müssen jene, die sie derzeit dazu zwingen können, angemessen bezahlen.
Ein ungeahnter, überaus wünschenswerter Fortschritt
und somit wirklich das wichtigste Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Zur Erklärung:
Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Sozial (von lateinisch socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

SozioKultur, die Verbindung von sozial und Kultur, ist die Grundlage dieses Blogs.

Die absolute Regierung des Wirtschaftswachstums

Ein Tag vor der österreichischen Nationalratswahl: Alle Bürger dürfen frei wählen
zwischen Wirtschaftswachstum, Wirtschaftswachstum und Wirtschaftswachstum.

Keine andere Kategorie ist überhaupt zugelassen und wenn ja,
sie würde kaum eine Stimme bekommen.
So ist wohl vor der Wahl nach der Wahl und fast vor der Wahl.
Wichtig ist noch festzuhalten, dass dies sicher nicht nur für Österreich gilt,
es scheint überall das gleiche Drama abzulaufen:
Die Finanzdiktatur regiert global.
Es gibt nur mehr eine Ausrichtung und sie heißt leistungsorientiert.
Das gnadenlose Gegeneinander von Menschen in allen Bereichen ist Wirklichkeit geworden.
Schon im Kindesalter beginnt das erbitterte Training für alle in den Schulen.
Marketing und Berechnung aber sind Gift für die Seele.
Manche Menschen spüren das noch, einige sogar so stark,
dass sie ärztlicher Behandlung bedürfen oder Medikamente einnehmen müssen.
Wahlen zwischen zerstrittenen Parteien bieten keine Lösungen an.
Erfolgreiche Politiker sind der verlängerte Arm der Wirtschaft,
wenn nicht sogar überhaupt völlig ineinander verzahnt.
Alle Auswege scheinen versperrt,
selbstaufopfernde Stimmen wie Jean Ziegler werden immer leiser.
Und die Sucht am billigen Konsum verschließt endgültig alle Auswege.
In diesem Sinne habe ich auch in meinem Anliegen,
Finanzierungen für soziale Kulturarbeit zu finden,
bis jetzt nur Ablehnung und (meist stumme) Zurückweisung erfahren.
Kein Geld für Sinnfindung ohne Profitaussicht.
Keine Förderung für freie Entfaltung persönlicher Talente.
Herz und Freude spielen keine Rolle mehr in Zeiten von Duellen und Machtkämpfen.
Aussichtslose Situationen aber deuten oft schon ihr kommendes Ende an, denn
soziales Miteinander und eine Arbeit, die Sinn und Freude macht , das brauchen die Menschen.
Mein Einsatz dafür wird deshalb nicht aufhören, er wird im Gegenteil laufend an Hingabe gewinnen.

Zur Erklärung:
Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Sozial (von lateinisch socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

SozioKultur, die Verbindung von sozial und Kultur, ist die Grundlage dieses Blogs.

Soziokultur, die Brücke zum bedingungslosen Grundeinkommen

Sicher haben Sie schon einmal den Begriff  ‚bedingungsloses Grundeinkommen‘ gehört. Vielleicht gehören Sie zu diesen friedliebenden Freidenkern, die an das Gute im Menschen glauben und dies widerstandslos unterstützen.
Vielleicht gehören Sie aber zur großen Mehrheit und sagen sich:  jetzt habe ich mich mein ganzes Leben lang diszipliniert, eingeordnet und angepasst, habe mich jahrelang für Geld abgemüht und gegen mein Herz und gegen meine Lebensfreude Entscheidungen getroffen und da kommen diese lästigen Geister und wollen fürs Nichtstun auch noch ein Einkommen? Das wär ja noch schöner. Die sollen arbeiten gehen und schwitzen wie ich, nicht den ganzen Tag in der Hängematte liegen.
Ja, ich kann das verstehen, grundsätzliche Veränderungen sind sehr schwer, vor allem, wenn man sich benachteiligt fühlt. Eingefahrene Bahnen zu verlassen ist kaum umsetzbar, auch wenn sie diktatorisch und hasserfüllt sind, das weiß ich aus meiner Erfahrung als Lebens- und Sozialberater.
Aber ich darf Ihnen sagen, als die Erde noch flach war und ein paar Wichtigtuer sie für rund hielten und als die Schwarzen noch Sklaven waren und ein Häufchen Sozialträumer sie frei lassen wollten, mussten viele unserer Vorfahren ungeahntes Leid ertragen, weil gnadenlose Festhalter sie nicht weitergehen ließen. So ist es auch jetzt mit unserer Geldregierung, die keinen Spielraum zu lassen scheint.
Klare Worte zur herrschenden globalen Wirtschaftsdiktatur können sie bei großen, mutigen Mitmenschen wie zum Beispiel  Jean Ziegler  nachlesen. Vernichtende Auswirkungen auf Schöpfung und Weltklima brauchen von mir auch nicht mehr extra bewiesen werden. Menschen dürfen hier auf Erden nicht leben, wenn sie nicht hart und wirtschaftlich, also profitorientiert arbeiten, das ist momentan in Stein gemeißeltes Gesetz, auch wenn drastische Armut, peinigende Angst und Krankheit in allen Facetten folgen.
Ich will hiermit zur Beruhigung und als möglichen Weg in die überfällige Befreiung Soziokultur anbieten. Ich weiß so stark und ganz gewiss, wie ein ‚bedingungsloses Grundeinkommen‘ zusammen- und weiterführt und Hilfe aus Unterdrückung und Aussichtslosigkeit eröffnet. Mein Herz springt vor Freude bei diesem Gedanken, aber ich will Kulturarbeit anbieten, um Neid und Missgunst zu entkräften. Wenn es aus diesen Gründen nicht möglich ist, einfach auszuschlafen, den Vögeln zuzuhören oder mit den Kindern zu spielen, dann kann durch initiative, nachvollziehbare Kulturarbeit eine Brücke geschaffen werden. Soziokultur, als sichtbare Arbeit, die Menschen nach ihrem Talent fördert und arbeiten lässt, als Übergang zu einem ohne Bedingung bezahlten Grundeinkommen. Ein Einkommen als Menschenrecht, kein Gnadenbrot. Mit solchen Gedanken will dieser Blog in die Zukunft gehen.

Und immer wieder werde ich den Film
‚Grundeinkommen von Daniel Häni und Enno Schmidt‘ empfehlen:

‚Wir torkeln wohlwissend durch die Zeit‘

Ein konkretes Lebensbild aus der Dramaturgie der Wirtschaftswelt

Menschen aller Altersgruppen wollen aus dem dramatischen Wettlauf in Schule und Wirtschaft ausbrechen. Das ‚Wie denn?‘ steht aber leider nur in den Sternen der fernen Zukunft.
Dieser Blog, ‚SozioKultur, die Zeit zum Finden der eigenen Talente‘ ist eine Stimme für ‚Veränderung jetzt‘.

Der folgende, autobiografische Text von Robert Schatzer, meinem schon mehrmals hier zitierten Gastautor, zeigt in aufrüttelnder Deutlichkeit die existenzielle Wichtigkeit dieser Veränderung und beschreibt die lebensbedrohlichen Wunden an Geist und Seele, die unser  gnadenloser Wettkampf bewirkt.

„Vor etwa fünf Wochen ereignete sich etwas Unerwartetes.
Zu den Vorbereitungen zur Schulolympiade lernte ich einen Mann kennen, dem ich im lockeren Gespräch berichtete, in welcher finanziell bedrängten Situation ich mich befinde. Darauf machte er mir das Angebot, in seiner Firma als Projektleiter tätig werden zu können, also in meinem alten Beruf.
Lange habe ich gezögert und ängstlich in mich hineingefühlt, ob ich das denn überhaupt ertragen kann,
diese grausame Wirtschaftswelt, von der ich mich so bestimmt zurückgezogen habe, wieder zu betreten.
Aber die Not der Stunde forderte klar ihren Tribut von mir, ließ nicht zu, mich damit in einen Entscheidungsprozess zu begeben. Zwang lastete auf mir, die Pflicht die Meinen zu ernähren, weil wir in einer Situation angelangt waren, die ein Zerbrechen unserer Basis fast unausweichlich erscheinen ließ.
So sagte ich schweren und ängstlich bebenden Herzens zu.

Seit vier Wochen bin ich nun in diesem Betrieb beschäftigt, eingebettet in vielfaches Unrecht, in Geldgier, Profitdenken, menschliche Würdelosigkeit, die aus dem allseits getriebenen Wirtschaftsdenken entsteht. Von einem Menschen als Chef begleitet, der mit Diplomatie, List, Scheinbarkeit und dem Geschick, Kunden vielfach überhöhte Preise einzureden, während er bei seinen Mitarbeitern und Partnern keinen Euro zu viel bezahlt, zu einem beträchtlichen Wohlstand gekommen ist. Ich verdiene in etwa so viel, wie ich vor 25 Jahren verdient habe.
Ich stehe um 05:00 Uhr früh auf, fange um 06:30 an und komme so gegen 06:00 nach Hause. Dann habe ich noch drei Stunden für die Familie, um die ich mich in den ersten Wochen nicht richtig kümmern konnte, weil ich zum Umfallen müde war. Tief erschüttert, entsetzt und auch verängstigt, nahm ich in diesen Tagen bewusst wahr, wie mein breites Bewusst-Sein, meine Fähigkeit alles zu überschauen und nichts zu übersehen, immer kleiner wurde, bis es mir nur mehr den Raum zu betrachten erlaubte, der die Arbeit betrifft.

Seither weiß ich, warum die Menschen für meine Worte nie erreichbar waren, denn ich bin es heute auch nicht mehr. Nichts von dem, was mein Leben ausgemacht hat, vermag mich heute noch zu berühren. Gleichgültig sind mir bedingungslose Grundeinkommen und das Schicksal anderer Menschen geworden. Nur mich, meinen Weg und die Aufgaben darauf vermag ich zu sehen.
Halb blind torkle ich mit all den Anderen durch die Zeit, denen es ebenso ergeht.“

Schreie wie diese versiegen.
Die Wenigen, die noch erreichbar sind, haben Herzklopfen.
Einzelne, die unterdrückten Wahrheitssucher, gehen schon auf überaus schmalen Pfaden.
Glück sei mit Ihnen.

'Gereinigte Herzen zeigen neue Wege'

‚Gereinigte Herzen zeigen neue Wege‘

http://www.guentherfloner.at/kulturarbeit/index.php/home/bilderwelttour2013

Die Zeit der Revolutionen ist vorbei

Die Zeit der Herzensreinung hat begonnen

Soziokultur beginnt mit dem Finden der persönlichen Talente.

So ist der Blick nach innen der erste und auch der wesentliche.

Das Schreien nach außen ist kein Mittel mehr für Veränderung.
Das Auftreten gegen Organisationen oder Einzelmenschen, gegen Firmen, Parteien oder Andersdenkende nur vereinzelt Thema.
Selbst das Absetzen von bösen Regierenden ist kaum zielführend und öffnet kein Tor in eine bessere Welt.

Es ist dieser Blick nach innen,  der uns den Weg zeigt und deutlich vor Augen führt, dass es nicht die Anderen sind, die wir verändern müssen.
Das Finden der eigenen, individuellen Aufgabe kann unser Glück bedeuten.

Somit ist die Botschaft hier das Reinigen des eigenen Herzen und die damit verbundene persönliche Weiterentwicklung.

Es gibt in diesem Sinne also nur noch diese einzige, diese kleine,
diese unumgänglich notwendige, winzige politische Forderung:
die Forderung nach Einführung eines Grundeinkommens. Um wirklich den Kampf um Geld beenden zu können und endlich Zeit zu haben für das Wesentliche im Leben.
Fortsetzung folgt.

Hier noch ein freundlicher Vortrag zum Thema Herzensreinigung von Thomas Campbell mit dem schönen Titel
‚Wie kann man am besten die Welt verbessern?‘

Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Sozial (von lateinisch socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).

SozioKultur, die Verbindung von sozial und Kultur,
ist die Grundlage dieses Blogs.

Soziokultur, die Brücke zum bedingungslosen Grundeinkommen

Sicher haben Sie schon einmal den Begriff  ‚bedingungsloses Grundeinkommen‘ gehört. Vielleicht gehören Sie zu diesen friedliebenden Freidenkern, die an das Gute im Menschen glauben und dies widerstandslos unterstützen.
Vielleicht gehören Sie aber zur großen Mehrheit und sagen sich:  jetzt habe ich mich mein ganzes Leben lang diszipliniert, eingeordnet und angepasst, habe mich jahrelang für Geld abgemüht und gegen mein Herz und gegen meine Lebensfreude Entscheidungen getroffen und da kommen diese lästigen Geister und wollen fürs Nichtstun auch noch ein Einkommen? Das wär ja noch schöner. Die sollen arbeiten gehen und schwitzen wie ich, nicht den ganzen Tag in der Hängematte liegen.
Ja, ich kann das verstehen, grundsätzliche Veränderungen sind sehr schwer, vor allem, wenn man sich benachteiligt fühlt. Eingefahrene Bahnen zu verlassen ist kaum umsetzbar, auch wenn sie diktatorisch und hasserfüllt sind, das weiß ich aus meiner Erfahrung als Lebens- und Sozialberater.
Aber ich darf Ihnen sagen, als die Erde noch flach war und ein paar Wichtigtuer sie für rund hielten und als die Schwarzen noch Sklaven waren und ein Häufchen Sozialträumer sie frei lassen wollten, mussten viele unserer Vorfahren ungeahntes Leid ertragen, weil gnadenlose Festhalter sie nicht weitergehen ließen. So ist es auch jetzt mit unserer Geldregierung, die keinen Spielraum zu lassen scheint.
Klare Worte zur herrschenden globalen Wirtschaftsdiktatur können sie bei großen, mutigen Mitmenschen wie zum Beispiel  Jean Ziegler  nachlesen. Vernichtende Auswirkungen auf Schöpfung und Weltklima brauchen von mir auch nicht mehr extra bewiesen werden. Menschen dürfen hier auf Erden nicht leben, wenn sie nicht hart und wirtschaftlich, also profitorientiert arbeiten, das ist momentan in Stein gemeißeltes Gesetz, auch wenn drastische Armut, peinigende Angst und Krankheit in allen Facetten folgen.
Ich will hiermit zur Beruhigung und als möglichen Weg in die überfällige Befreiung Soziokultur anbieten. Ich weiß so stark und ganz gewiss, wie ein ‚bedingungsloses Grundeinkommen‘ zusammen- und weiterführt und Hilfe aus Unterdrückung und Aussichtslosigkeit eröffnet. Mein Herz springt vor Freude bei diesem Gedanken, aber ich will Kulturarbeit anbieten, um Neid und Missgunst zu entkräften. Wenn es aus diesen Gründen nicht möglich ist, einfach auszuschlafen, den Vögeln zuzuhören oder mit den Kindern zu spielen, dann kann durch initiative, nachvollziehbare Kulturarbeit eine Brücke geschaffen werden. Soziokultur, als sichtbare Arbeit, die Menschen nach ihrem Talent fördert und arbeiten lässt, als Übergang zu einem ohne Bedingung bezahlten Grundeinkommen. Ein Einkommen als Menschenrecht, kein Gnadenbrot. Mit solchen Gedanken will dieser Blog in die Zukunft gehen.

Und immer wieder werde ich den Film
‚Grundeinkommen von Daniel Häni und Enno Schmidt‘ empfehlen: