Die Wahrheit bewirkt Zusammenzucken

Die Wahrheit ist, wir alle müssen tagtäglich um Geld kämpfen.

Manche von uns haben das Glück, dass Geldverdienen und Lebensfreude vereint sind.
Wenige haben es sich so gerichtet, dass Geld in skrupelloser Weise fließt und Glück dabei keine Rolle spielt.
Viele aber gehen täglich ohne Freude und mit Angst den aufgezwungenen Weg.
Das ist die Wahrheit und es spüren dies nicht nur die Betroffenen selbst,
das damit verbundene Unglück breitet sich in ihrer Umgebung aus.
Lange und breite Studien zu diesem Faktum einzufügen ist hier nicht mehr notwendig,
ein Bericht einer australischen Palliativpflegerin
(palliativ = die Schmerzen von Menschen lindern),
die die Aussagen von Menschen zusammengetragen hat, die am Sterbebett liegen,
genügt, um vielleicht ein Stück weiter aufzuwachen:

Die fünf wichtigsten Wünsche von Sterbenden sind:

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.
2. Ich wünschte, ich hätte nicht soviel (für Geld) gearbeitet.
3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, anderen meine Gefühle auszudrücken.
4. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, den Kontakt zu meinen Freunden aufrecht zu erhalten.
5. Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Es scheint momentan keinen Ausweg zu geben
aus unserem eingefahrenen Unglück des täglichen Funktionierenmüssens.

Geld ist die Grundlage unseres Lebens.
Alle wissen, das Geldsystem ist schon lange zusammengebrochen.
Aber die Wahrheit bewirkt Zusammenzucken.
Arbeiten für das vorhandene Wirtschaftssystem oder persönlicher Untergang.
Hören Sie auf ihr Herz und springen wir gemeinsam in den Untergang und aus der Sackgasse.
Wir denken an unser Sterbebett, dann haben wir den Mut zu Veränderung.
Lasst uns aufschwingen in eine ungewisse, neue, glückliche Zukunft.

Parallel dazu unterschreiben wir eine engagierte,
europaweite Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen:
http://bit.ly/XLEfk6

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Soziokultur, der Weg in freie Zeit und Entwicklungsarbeit

Bernd Bechtloff und das Licht

‚inmitten allumfassender Verunmenschlichung des (Arbeits-) Lebens‘

Günther Floner, Februar 27, 2013

. . . für diese – SozioKultur = Freie Entwicklungsarbeit – will ich mich einsetzen
und mithelfen beim Erfinden einer Finanzierung.
. . .
Und danke für Dein eingangs erwähntes
„die gegenwärtige Verunmenschlichung des (Arbeits-) Lebens ist heftig und allumfassend!“.
So darf ich das jetzt auch noch doppelt unterstreichen, denn ich alleine will nicht drastisch klingen.

Vor allem, weil es so ist, dass schon Licht aufsteigt am Horizont.

mokshamusicb | Bernd Bechtloff,  Februar 28, 2013 um 3:14 nachmittags

Ich denke, das Licht kann erst dann aufsteigen,
wenn wir unseren Schatten vorbehaltlos anschauen können.
Das tut weh,
weil wir ihn alle nähren.
Aber erst dieses “Berührt werden” schafft (vielleicht) eine Veränderung!

Günther Floner, März 01, 2013

Ich will das.
Ich will nicht allein sein, fertiggelernt und ohne Entwicklung.
Ich will hinein- und zuhören, was andere sagen und zusammenarbeiten.

Soziokultur ist eine Idee als Überschrift,
weil ich glaube, wir können damit Zeit gewinnen.
Zeit für uns selbst und Zeit für die Besonderen, die näher kommen.

Naja und das aufsteigende Licht?
Ein Wunsch, eine Vision, ein harter Weg?

Ich möchte ab jetzt weiter bei kulturschaffenden Menschen anklopfen
und diese Fragen stellen.
Danke für Dein Engagement und bitte bleib dabei, Bernd.

Freie Arbeit, das ist schön

In diesem Sinne will ich mir Zeit nehmen und diesen Blog einrichten mit dem Titel SozioKultur.
Eine Soziokultur, die freie, sinnvolle Arbeit in den Mittelpunkt stellt soll hier gefördert werden.

Inhalte, Fähigkeiten und Talente von klugen Menschen gehen verloren, weil sie kein gut verkaufbares Produkt sind.
Weil sie in der freien Wirtschaft nicht finanzierbar sind, liegen sie vielleicht in Schubladen oder talentierte Bürger müssen zum Arbeitsamt.

Manche Ideen, die zum Thema Soziokultur=Freie Arbeit=Kulturentwicklung passen,
will ich bemerken und in diesem Blog öffentlich sichtbar machen.
Von laufenden soziokulturellen Projekten will ich lernen und hier berichten.
Arbeit schaffen mit neuen Ideen, das geht mir durch den Kopf.